Risikomanagement
Risikomanagement ist der Prozess um Risiken zu messen oder abzuschätzen und Strategien zu entwickeln um diese Risiken zu steuern. In den Wirtschaftswissenschaften unterscheidet man zwischen zwei Risikotypen: Typisch (Absatzrisiko) und Atypisch (finanzielles Risiko – Betriebsrisiko).
- Absatzrisiko: die Durchführung von regelmäßigen Verkaufsaktivitäten eines Unternehmen ist verbunden mit Investitionsentscheidungen, strategischen Entwicklungsentscheidungen, technischen Innovationen etc. Das Absatzrisiko spiegelt die Veränderungen in der Marktnachfrage in Relation zu den Kundenbedürfnissen wider. Auch durch Verbreitung eines negativen Image und somit die Zerstörung des guten Rufs sind Teil dieses Risikos und können sogar zum Konkurs führen.
- Finanzielles Risiko: steht in Zusammenhang mit finanziellen Transaktionen (aktiv und passiv), ist aber nicht verbunden mit den Zahlungsflüssen. Veränderungen können sowohl von mikroökonomischen Faktoren (Eigentumswert, Finanzierungskostgen) als auch von makroökonomische Faktoren (Inflation, politischer Stabilität) beeinflusst werden.
- Zinsrisiko: bezeichnet die Unsicherheit über die Höhe und die Entwicklung des Zinssatzes (in Bezug auf zukünftige Zahlungsflüsse und Marktwerte der Budgetaktivitäten). Das Zinsrisiko steht in Zusammenhang mit unvollständigen Verteilung von Außenständen, Zeitplänen und Leistungsdaten von verschiedenen Aktiva und/oder Passiva.
- Kursrisiko: bezeichnet die Möglichkeit, dass der Kurs einer Währung von dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Kurs abweicht. Dieses Risiko wird von drei Faktoren und deren Kombination im Laufe der Zeit beeinflusst: der Währung, die von der Bank bereit gestellt wird; den einzelnen Beträgen und den Währungsbestimmungen.
Beide Risiken können durch Mittel wie Derivate abgedeckt werden.
- Operationelles Risiko: entsteht durch betriebswirtschaftliche Verfahrensfehler und Fehler bei der Durchführung von Transaktionen. Dieses Risiko ist schwierig zu identifizieren da es unterschiedliche Ursachen gibt wie menschliches Versagen, Naturkatastrophen oder rechtliche Gründe
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